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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster Reichenau auf bitte des erzbischofs Willehelm, des hochedlen Schwabenherzogs Burghard, sowie des abtes Eggehard laut den vorgelegten urkunden der kaiser Karl (III. BM. 1699, fast wörtliche vorlage bis auf den passus über das wahlrecht, welcher an BM. 1541 anklingt), Ludwig (d. Frommen BM. 581) und Karl (d. Grossen, deperd.) die ausdrücklich auf die censualen erstreckte immunität, die von Karl d. Grossen (deperd.) urkundlich verliehene zollfreiheit im ganzen reiche, sowie den von seinen drei genannten vorgängern (ausser BM. 1699 noch die urk. Ludwigs d. Frommen BM. 963 erhalten) geschenkten teil der aus Alemannien iährlich zu leistenden zinse und abgaben, nämlich aus den centenen Ergau und Apha, den zehnten teil aus dem Albgau, den neunten teil aus dem fiskus Sasbach und aus dem Breisgau, mit der bestimmung dass die dem kloster zum unterhalt der mönche verliehene quote an dasselbe vor der teilung zwischen dem fiskus und den grafen abzufahren sei, endlich die freie abtwahl. Liutulfus canc. adv. Brunonis archicap. Or. mit a. r. XXVI Karlsruhe. ‒ (Meichelbeck) Mémoire de Reichenau, doc. 6 als urk. Ottos II. unvollst.; Dümgé Reg. Bad. 88 no 27; *M. G. DD. 1, 393 no 277. ‒ Vom frühern kanzleinotar Poppo C und zweiter unbekannter hand geschrieben, nie besiegelt, daher von der kanzlei wol nicht anerkannt. Inhaltlich unbedenklich vermög der bestätigung durch Otto III. DO. III no 61 = St. 932. ‒ Tagesdatum (nicht an dem nach data frei gelassenen raum, sondern zwischen actum und apprekation) ort und die einheiten der iahre von anderer hand nachgetragen, vgl. M. G. DD. l. c. und Sickel in Mittheil. des Inst. f. öst GF. 2, 277 und ergbd. 1, 133.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 372, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0965-02-21_1_0_2_1_1_679_372
(Abgerufen am 28.05.2017).