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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Reichstag nach den folgenden berichten. Glanzreiche zusammenkunft qua maior mortalibus gloria concessa non est, (in den pfingstfeiern, unrichtig, vgl. no 384) der kaiserlichen familie mit cunctis regni senatoribus, Ruotgeri V. Brunonis c. 42 M. G. SS. 4, 271; als anwesend nennt er ausser Brun die königinen Mahthilde und Gerberg, die könige Lothar und Otto II. (bis auf den letztern auch Cont. Reginonis, welche das zusammentreffen mit dem sohne schon früher gemeldet, no 371a) totaque illa deo dilecta familia, ebenso Mahth. V. ant. c. 14 ib. 10, 580, nur statt des königs Lothar Ottos tochter Mahthilde erwähnend, daraus V. post. c. 21 ib. 4, 297 mit hervorhebung des von der grossmutter dem kaiser vorgeführten Heinrich von Baiern. Otto ... Coloniam venit ibique Gerbergam reginam sororem suam cum filiis Lothario rege Karoloque puero ... excepit, et cum eis aliisque multis proceribus placitum magnum habuit, Flodoardi Ann., andere teilnehmer ergeben die folgenden urk. (über die von Sigibert gemeldete anwesenheit von Ottos schwester Hatwi vgl. Dümmler Otto I. 371 anm. 9). Die kaiserin wird weder hier noch in den folgenden urk. erwähnt, blieb vielleicht mit den töchtern Berengars (vgl. Cont. Reginonis: duas quoque filias Berengarii in palatio cum domna imperatrice decenti sibi honore detinuit) in Erstein zurück. Zärtliches wiedersehen der mutter, welche ihm kloster Nordhausen empfiehlt (wenn nicht Verwechslung mit der zusammenkunft no 393b). Mahthildis v. ant. c. 14; segnung der kaiserlichen familie durch den ehrwürdigen lehrer Bruns, bischof Balderich von Utrecht. Mahthildis v. post. c. 22. ‒ Ueber die stattgehabten beratungen liegt nur die allgemeine notiz in Ruotgers V. Brunonis c. 43 vor, dass Brun beim tränenreichen abschied vom bruder paccata omnia et quieta intra metas regni sibi creditas ... aspexisset; vgl. Ann. Hildesh. ib. 3, 60 und Altah. ib. 20, 787: Interimque omnes suos adunavit ad pacem et ad concordiam. Hier wurde ohne zweifel die ehe zwischen k. Lothar und Emma, der tochter Adelheids aus erster ehe, festgesetzt, welche noch in diesem (Cont. Reginonis, Ann. Prum. ib. 15, 1292 zu 964, aber gleichzeitig mit dem hoftage) oder im folgenden iahre (Flodoardi Ann. 966) vollzogen ward. ‒ Sigeberti chr. (ib. 6, 351) verlegt den hoftag, obwol nur aus Ruotger schöpfend, nach Aachen. ‒ Damals spätestens entsagte Brun seinen ansprüchen auf das bistum Bremen, welche weder der papst noch der kaiser unterstützt hatten, um der durch die beiden gefährdeten lage der Hamburger kirche willen (vgl. no 166a); unterhändler war Adaldags diakon Erp. Adami Gesta Hammab. pont. II, 5 ib. 7,307; die Dänenmission war damals, von erzb. Brun unterstützt, in vollem zuge: k. Harald liess sich (966? Dümmler Otto I. 390 anm. 1) taufen, Otto übernahm die patenstelle bei dessen sohn Sueinotto. Ruotgeri V. Brunonis c. 40, Adam II, 3; bekehrung infolge des feuerwunders Poppos. Widukind III, 65, Thietmar II, 14(8), wofür ihn der kaiser sacerdotali honore sublimat; Adam II, 33, vgl. dazu Dümmler Otto I. 391 anm. 2; Adam setzt diese bekehrung fälschlich in zusammenhang mit dem Dänenzug Ottos II., vgl. Grund in Forsch. 11,590.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 386b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0965-00-00_1_0_2_1_1_697_386b
(Abgerufen am 22.08.2017).