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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(Rome) bestätigt dem in einem weingarten nahe bei der alten kaiserlichen pfalz zu Mailand gelegenen kloster S. Maria Maggiore unter der abtissin Adelheid, seiner verwandten, auf vortrag des hochgepriesenen grafen Addo die vom grafen Fatius und andern verwandten Addos, deren genealogie entwickelt wird, geschenkten güter, verleiht dem kloster, in welchem er die reliquien seines patrons S. Mauricius beigesetzt hat, schutz und immunität, bekräftigt ihm endlich alle verleihungen seiner vorgänger Ludwig, Lothar, Karl, Berengar, Wido. Busse 2000 goldmankusen. Zeugen. Liutgerius canc. adv. Widonis epi., archicanc. imp. Angebl. or. mit a. imp. III, ind. VII Mailand. ‒ Biffi Glor. nobilitas Vicecomitum 42 no 6 zu 969; Stumpf Acta ined. 609 no 434; *M. G. DD. 1, 632 no 462 spur. zu 964. Plumpe fälschung neuerer zeit, um die abstammung der Visconti von Atto von Vercelli und von k. Desiderius zu erweisen, vgl. M. G. DD. 1, 631. Die zeugen sind aus no 311 abgeschrieben, dagegen muss die kais. unterschrift und rekognition einer echten urkunde beliebiger provenienz entnommen sein, daraus auch wahrscheinlich die auf immunitätsverleihung bezügliche stelle M. Gr. DD. 633 z. 8 bona ‒ z. 12 exorare. ‒ Eingereiht nach dem aufenthalt zu Rom, welcher dem geschichtskundigen fälscher vorgeschwebt haben wird.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 351, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-12-24_1_0_2_1_1_637_351
(Abgerufen am 27.02.2017).