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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schreibt mit der synode abermals an papst Johannes XII., bezeichnet unter verweisung auf die frühere ladung (no 349) dessen fernbleiben als ein nach den kanones unentschuldigtes, tadelt den knabenhaften ton der päpstlichen antwort, fordert ihn auf in der synode zu erscheinen und sich wegen der vorgeworfenen schweren verbrechen zu reinigen, versprechen gebührenden gehorsams für diesen fall, rückschleuderung des fluches auf den urheber für den fall weiteren ausbleibens. ‚Preterita synodo‘. Liudprandi Hist. Ott. c. 14 M. G.SS. 3, 344 = M. G. LL. 2, 30, *schulausgabe ed. II,132. Wegen überarbeitung des textes vgl. no 349, namentlich ist zu bezweifeln, dass die synode wirklich den papst wegen ungrammatikalischen ausdruckes so pedantisch schulmeisterte; über geringachtung der eikommunikation vgl. auch Ratherii Op. ed. Ballerini 363.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 350, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-11-22_2_0_2_1_1_635_350
(Abgerufen am 24.10.2017).