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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schreibt zugleich mit den bischöfen von Ligurien, Tuscien, Sachsen, Franken dem papst Johannes XII. dass er im dienste gottes nach Rom gekommen und dass klerus und volk von Rom auf seine frage, warum der papst die gegenwart seiner und der kirche verteidiger meide, schandbare anklagen wegen mord meineid sakrileg incest teufelsminnetrunk anrufung der heidnischen götter (vgl. no 348e) gegen ihn (den papst) erhoben hätten, bittet ihn nach Rom zu eilen um sich zu reinigen, sichert ihm eidlich schutz vor gewalttat der menge und processirung nach den kanones zu. ‚Romam ob servitium‘. Liudprandi Hist. Ott. c. 12 M. G. SS. 3, 343 = M. G.LL. 2, 30, *schulausgabe ed. II,131, der wortlaut wol von Liudprand stilistisch überarbeitet (Mittheil. des Inst. f. öst. GF. ergbd. 4, 66), nach dem briefstil nur mit tagesdatum versehen, über die fassung vgl. auch Michael Formen des unmittelb. Verkehrs 79.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 349, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-11-06_2_0_2_1_1_633_349
(Abgerufen am 24.01.2017).