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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Lagerung; der papst, welcher sich als anführer an die spitze der gegner gestellt (dux belli factus c. 14a) und welchen das heer noch in voller rüstung am andern Tiberufer sah (c. 11), und Adalbert fliehen. Liudprandi Hist. Ott. c. 8, zum teil mit benutzung desselben berichtes (Mittheil. des Inst. f. öst. GF. ergbd. 4, 38.45) Cont. Reginonis: cuius ipsi (Johann und Adelbert) metuentes adventum plurimum thesaurum s. Petri rapientes fugae subsidia petunt; L. pont. ed. Duchesne 2, 246: statimut de imperatoris adventu audivit, Campaniam fugiens ibi in silvis et in montibus more bestie latuit, (daraus Herimanni Aug. chr. M. G. SS. 5, 115 und Gregorii Catin. op. ib. 11,558) und ganz ähnlich Benedicti s. Andreae chr. c. 36 mit betonung propter metum imperatoris; von Campanien zog Johannes nach Tivoli, vgl. no 350a; er selbst sagt im concil von 964 (Leibnitz Ann. 3. 134) aus: me fuisse expulsum imperiali vi a propria sede; ab urbe digresso, Flodoardi Ann. 965; Iohanne fuga lapso, Ann. Altah. ib. 20, 786. ‒ Der zeitpunkt der ankunft Ottos ergibt sich aus der äusserung in der ersten sitzung des concils (no 348e), dass das heer ante 5 dies noch den papst sah, dessen flucht gleichzeitig mit der ankunft Ottos erfolgt sein wird.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 348c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-11-01_1_0_2_1_1_630_348c
(Abgerufen am 28.05.2017).