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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(„) bestätigt dem zu Venedig in der nähe des palastes am Rialto erbauten kloster S. Zaccaria auf bitte der abtissin Johannia aus Ravenna (= verlagte gemalin des dogen Petrus Candianus IV., Iohannis Chr.Venet.M.G.SS.7, 25) und des presbyters und mönches Johannes die vom grafen Ingelfred dem sohn Grimalds (vgl. Gloria l. c. 45 no 29) und von der gräfin Ildeburga der gemalin des grafen Adalbert geschenkten besitzungen zu Petriolo im gebiet zu Monselice, zu Cona, Sacco, Lova (alle 3 zw. Monselice und den lagunen) und zu Lorenzago an der Livenza (in Friaul), nimmt es in seinen schutz und verleiht ihm für die innerhalb seines reiches befindlichen güter und leute, auch für die von auswärts gekommenen knechte (advenis et peregrinis servis) immunität, mit der bestimmung dass die klostersassen (oder bloss die nonnen? wegen schlechter stilisirung undeutlich) nur in gegenwart der abtissin gerichtet werden dürfen. Busse 100 pfund gold. Lyiutgerius canc. adv. Widonis epi. et archicanc. K. s. XII (A) und s. XVIII (B) in Venedig. ‒ Bozzoni Il silenzio di S. Zaccaria, privil. O 1 (aus verlornem kopialb., vgl. M. G. DD. 2, verbesserungen) = Cornelius Eccl. Venetae 11, 351; Leibnitz Ann. 3, 114 ohne quellenangabe, unvollst.; Gloria C. d. Padov. 68 no 46 aus A; *M. G. DD. 1, 367 no 258 aus A. B.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 346, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-08-26_2_0_2_1_1_625_346
(Abgerufen am 23.05.2017).