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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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verleiht dem kloster Lorsch, das nach seinem befehl stets kanonisch durch einen abt geleitet werden soll (vgl. no 242), auf bitte des durch ihn eingesetzten (eidem monasterio nostra electione inthronizato, vgl. no 90) abtes Gerbodo nach dem beispiel Karls d. Grossen und Ludwigs d. Frommen (BM. 148. 556) freie wahl des abtes, welchem der volle besitz des klosters zu gemeinem nutzen der mönche zukommen soll, schutz vor unberechtigten eingriffen des diöcesanbischofs, zollfreiheit im ganzen reich und immunität. Liudolfus canc. adv. Brunonis archicap. C. Lauresham. s. XII München. ‒ Freher SS. Germ. ed. I, 1, 69 = ed. III, 1, 119 = Widukind ed. Meibom 122 = Meibom SS. 1, 746 = Vorburg Hist. Otton. 20; Helwich Ant. Laurisham. 81 = Helwich in Ioannis SS. Mogunt. 3, 43; C. d. Laurisheim. 1, 127; C. d. Lauresham. 1, 123 no 72 = Würdtwein Monast. Palat. 4, 28 unvollst.; M.G.SS. 21, 391; *M.G.DD. 1, 360 no 252. ‒ Als vorlage auch für das Protokoll ist no 242 herangezogen, einzelne worte sind vielleicht andern ältern klosterprivilegien entnommen; über die vorlage der interpolirten titulatur rex Francorum et Langobardorum ac patritius Romanorum, über fassung und datirung vgl. Sickel in Mittheil. des Inst. f. öst.GF. ergbd. 1, 359. ‒ Nach den Ann. s. Nazarii 964 M. G. SS. 17, 33 wurde das privileg durch den abt zu Rom erwirkt, was aber unwahrscheinlich ist, da Gerbodo in no 311 nicht als zeuge vorkommt.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 340, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0963-01-26_1_0_2_1_1_615_340
(Abgerufen am 24.06.2017).