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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt seinem erzkanzler dem bischof Wido von Modena auf zurede und fürsprache seiner gemalin Adelheid und seines obersten rates (vgl. Adami Gesta Hammab. pont. II, 9 M. G. SS. 7, 308) des erzbischofs Adeldac (von Hamburg) auf lebenszeit das kloster Nonantula mit allem zubehör an pfarren klöstern schlössern und andern besitzungen in den markgrafschaften Tuscien, Camerino, Spoleto, Friaul und im ganzen italienischen königreich, gestattet demselben ungesetzlich abgeschlossene tausch- und prekarieverträge über klostergut rückgängig zu machen und verleiht ihm missatische befugnisse über die klosterleute (tamquam ante nostri comitis palatii vel discurrentis missi presentiam, aber wol nur befugnisse eines ständigen königsboten gemeint, vgl. Ficker Ital. Forsch. 2, 1). Busse 100 pfund gold. Liutgerius canc. adv. [epi. Widon]is et archicanc. Or. im abteiarch. Nonantula (A). Sigonius Hist. de regno Ital. ed. I, 272 erwähnt; Muratori Ant. Ital. 6, 311 ex adversariis Sigonii = Cappelletti Chiese d'Italia 15, 241; *M. G. DD. 1, 355 no 248 aus A. Wido hatte den besitz dieser abtei schon längst angestrebt, vgl. Liudprandi Antap. V, 27.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 330, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0962-10-06_1_0_2_1_1_603_330
(Abgerufen am 24.01.2017).