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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt der kirche von Asti unter dem bischof Bruning seinem lieben getreuen, auf rat seiner gemalin und fürsprache des bischofs Gezo (von Tortona) alle pfarren abteien höfe hospitäler besitzungen und hörigen, sowie alle von seinen vorgängern und ihm selbst verliehenen Privilegien, insbesondere ienes durch welches der kirche bann markt und alle öffentlichen leistungen in der stadt und in einem umkreise von 2 miglien vergabt sind (keine ältere verleihung erhalten). Busse 100 pfund gold und geistliche strafe. Liutkerius canc. adv. Widonis epi. et arhicanc. Insert im or. des placitums von 962 sept. 27. ‒ Ughelli Italia sacra ed. I, 4, 494 = ed. II, 4, 347 = Or. Guelf. 1, 278 no 28 = Leibnitz Ann. 3, 103 unvollst.; M. Patriae ch. 1, 196 no 118; *M. G. DD. 1, 354 no 247. Ueber die stellung des bischofs vgl. Ficker Ital. Forsch. 1, 237, Cipolla in Misc. di storia Ital. 28, 424 ff. Aus dem placitum (M. Patriae ch. l. c.) ergibt sich, dass nicht blos die intervenienten sondern auch die bischöfe Wido (Modena), Ingo (v. Vercelli oder Albenga, vgl. Garns Series 810. 825), Sigulfus (Piacenza), Antonius (Brescia), Hubert (Parma), der pfalzgraf Otbert, der kaiserl. kämmerer Warimund, Adalgis sowie andere königs- und pfalzrichter bei hofe anwesend waren.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 329, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0962-09-25_1_0_2_1_1_602_329
(Abgerufen am 24.10.2017).