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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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nimmt die einwohner von Comacina (insula Cumana) und Menaggio (am Comersee) auf bitte seiner gemalin Adelheid in schutz und bestätigt ihnen die von seinen vorgängern und von ihm selbst vor der kaiserkrönung verliehene exemtion von kriegsdienst einquartirung zoll zehent und andern lasten sowie von allen gerichtstagen ausser iährlich dreimaligem zu Mailand. Busse 100 pfund gold. Liutgerius canc. adv. Widonis epi. et archicanc. ‒ Rovelli Storia di Como 2, 343 no 2 aus angebl. or. = C. d. Langob. 1140 no 660 = M.G.DD. 1, 353 no 246. ‒ Fälschung mit benutzung einer ottonischen urk. für rekognition und datirung, vielleicht auch für intervention und busse, während für den wesentlichen inhalt das priv. Heinrichs V. für Menaggio St. 3149 ausgeschrieben wurde (dort auch verweis auf verleihung vor der kaiserkrönung); war auch die ottonische urkunde ein schutzprivileg, so konnte es sich nur auf Menaggio allein beziehen, da Comacina erst 964 erobert wurde (Cont. Reginonis); über die angebliche besiegelung mit bulle vgl. Foltz in N. A. 3, 24 anm. 2, vgl. auch M. G. DD. l. c. ‒ Der lange aufenthalt zu Como hängt iedenfalls mit der bekämpfung der söhne Berengars zusammen, aber kaum mit belagerung gerade Comacinas; über den kampf gegen Garda vgl. unten no 340a.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 328, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0962-08-25_1_0_2_1_1_601_328
(Abgerufen am 22.07.2017).