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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt dem bischof Chuonrad von Konstanz auf lebenszeit und nach dessen tod den dortigen kanonikern zu ihrem lebensunterhalt auf bitte seiner gemalin der kaiserin Adelheid und seiner grossen, des Schwabenherzogs Burchard und des bischofs Hartbert (von Chur) die dem grafen Cuntramn wegen dessen verbrechen in der pfalz zu Augsburg abgesprochenen (vgl. no 217a), dem fiskus verfallenen besitzungen zu Buggingen, Ihringen, Muron (Mauracherhof an der Elz, vgl. Bader in Zeitschr. f. Gesch. des Oberrh. 20, 353) im Breisgau in der grafschaft des Pirihtibo (verschrieben für Pirihtilo) mit kirchen hörigen und aller zutat. Busse 100 pfund gold. Liutulfus canc. adv. Brunonis archicapp. Or. Karlsruhe. ‒ Leichtlen Zähringer 58 no 5; Dümgé Reg. Bad. 88 no 26b; Bresslau Dipl. 11 no 9; *M. G. DD. 1, 327 no 236. Der bischof von Konstanz ist inno311 nicht unter den zeugen genannt, am 9. aug. 963 in seiner heimat nachweisbar (Ladewig Constanzer Reg. no 364), also kaum am Römerzug beteiligt gewesen; daher ist auch zweifelhaft ob der in no 311 ungebührlich zurückstehende comes Burghart mit dem Schwabenherzog identisch sei, ob dessen fürbitte sich nicht auf einen frühern zeitpunkt beziehe. ‒ Riana ist nach der schreibweise in der folgenden urkunde und nach dem zeitabstand seit der abreise aus Rom auf Rignano Flaminio am westabhang des Soracte, nicht auf das n. von Rom gelegene Riano zu deuten.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 313, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0962-02-21_1_0_2_1_1_582_313
(Abgerufen am 19.01.2017).