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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt für sein, seines sohnes des königs (erste urkundl. erwähnung) und der stifter seelenheil die gründung des klosters Gernrode, welches durch den markgrafen Gero und dessen sohn Sigifrid bei der genannten burg (urbs) erbaut und mit deren ganzem erbgut ausgestattet ward, überträgt es auf des erstern bitte der Hathuwi, welche nach dem tode Sigifrids (ihres geniales) den schleier genommen, auf lebenszeit, nimmt das kloster in seinen schutz und verleiht ihm nach dem tode der Hathuwi freie wahl der abtissin (eine bestimmung über den vogt ist ausgeschnitten). Liudulfus canc. adv. Brunonis archicap. Or. ohne ind. Zerbst aus Gernrode. ‒ Beckmann Anhalt. Hist. 1, 169 = Beckmann Access. 36 = Lünig RA. 18b,78 no 2 = Leibnitz Ann. 3, 69 unvollst.: Heinemann Gero 163 no 6; Heinemann C. d. Anhalt. 1, 23 no 32; *M. G. DD. 1, 314 no 229. ‒ Die stelle über das wahlrecht ist von gleicher hand hinter der korroborationsformel nachgetragen, in der erst 962 mundirten bestätigung Ottos II. no 3 = St. 549 an richtiger stelle eingefügt, vgl. Ficker UL. 2, 49. Ueber die klostergründung vgl. Thietmar II, 19 (13); VIII, 3 (VII, 4).

Nachträge (1)

Nachtrag von Dieter Rübsamen, Mainz, eingereicht am 15.06.2010.

Faksimile und ausführliche Beschreibung: Huschner, W., Diplom Ottos I. für das Kanonissenstift Gernrode, in: Otto der Große. Magdeburg und Europa Bd. 2: Katalog, S. 25-27.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 303, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0961-07-17_1_0_2_1_1_561_303
(Abgerufen am 23.01.2017).