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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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stattet die den h. Mauritius, Valentin, Agapit, Abundius geweihte krypta der kirche zu Magdeburg mit allen von den Deutschen und Slaven in Magdeburg, Frohse, Barby, Calbe und deren burgwardeien zu entrichtenden zehnten aus, ausgenommen ienen welcher bisher an den bischof von Halberstadt entrichtet worden war, so wie es der erzbischof Wilhelm in des königs und seiner getreuen gegenwart festgesetzt hat. Liudolphus canc. adv. Brunonis archicap. Magdeb. kopialb. s. XV in Magdeburg (D). Sagittarius Ant. Magdeb. ed. I,38 aus ms. des Olearius = ed. II, 29 = Lünig RA. 16b, 6 no 20 = Leuckfeld Hist. Beschr. der güld. Aue 333 = Sagittarius in Boysen Allg. Magazin 1, 93; Hävecker Chr. von Calbe ed. II, 18 aus D mit IX. id. mai. = Hävecker Chr. von Calbe in (Hahne) Fasc. opusc. hist. 5; *M.G.DD. 1, 306 no 222b und Schmidt UB. von Halberstadt 14 no 31 aus D. ‒ Genauere umschreibung und erweiterung der vorausgehenden schenkung (no 295), welche teilweise als vorlage benützt wurde, auch für das datum der ursprünglichen handlung; die entscheidung Wilhelms wegen des Halberstädter zehents (vgl. auch die einschlägigen tauschgeschäfte no 95 und 139) kann frühestens zum aufenthalt in den Rheinlanden, spätestens nach Ohrdruf (no 304‒306) oder Augsburg (no 307) gehören (die beurkundung muss ebenfalls in Ohrdruf oder Augsburg erfolgt sein, falls Gercken ein 2. exemplar von no 295 benutzt hat); für den geänderten empfängertitel war offenbar die übertragung der reliquien (no 289c) massgebend, darüber und aber echtheit vgl. M. G. DD. 1, 305.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 296, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0961-04-23_2_0_2_1_1_550_296
(Abgerufen am 19.01.2017).