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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Ankunft. Longobardiam perrexit, Widukind III, 63; in Italiam se admisit, Cont. Reginonis; collectis copiis Italiam percitus venit, Liudprandi Hist. Ott. c. 2; alpes Penninas transeunte, Ruotgeri V. Brunonis c. 41 (womit wie öfter in mittelalterlichen quellen die alpen schlechthin gemeint sein müssen); Ann. Corb. M. G. SS. 3, 4; Ann. Einsidl. ib. 3, 142 und verwandt auch Herimanni Aug. chr. 961 ib. 5, 115; Ann. Lob. 962 ib. 13, 234; Ann. Farf. 942 ib. 11, 588, sowie die no 309b angeführten quellen. Nach dem Chr. Salern. c. 169 hatte Adalbert mit 60.000 mann die klausen besetzt; als die forderung der italienischen grafen, Berengar solle zu gunsten des sohnes abdanken, am widerspruch Willas scheiterte, hätten die truppen erzürnt Adalbert verlassen und sich in ihre städte zurückgezogen. Die erzählung erinnert vielfach an die erzwungene abdankung Hugos (Liudprandi Antap. V, 27.28), könnte daher auf verwechslung beruhen, die schlussworte dagegen: Otto rex namque sine impedimento Italiam introivit atque Italiae regnum optinuit, stimmen zu ienen der Cont. Reginonis: Ubi omnes pene Italiae comites et episcopos obvios habuit (entsprechend der einladung 960, vgl. no 289b) et ... ab eis honorifice susceptus, dasselbe wollen auch die worte Benedicti s. Andreae chr. c. 36: Omnibus vertentem igitur rex et pergentes per regnum Italicum, besagen; vgl. Liudprandi Hist. Ott. c. 2 und Donizonis V. Mathildis v. 390 ib. 12, 361.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 307d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0961-00-00_3_0_2_1_1_570_307d
(Abgerufen am 18.01.2017).