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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Feierlicher empfang der reliquien des h. Mauritius sowie vieler andern heiligen, in gegenwart der erzbischöfe Wilhelm v. Mainz und Friedrich v. Salzburg, der bischöfe Othelrich v. Augsburg, Popo v. Würzburg, Michael v. Regensburg, Hartbert v. Chur, Adalbert v. Lorch (Passau), Abraham v. Freising, Lanward v. Minden, Ricbert v. Säben, Landelaus v. Basel, sowie der päpstl. gesandten, des erzb. Waltbert v. Mailand und des bischofs Petrus v. Novara; die reliquien des h. Mauritius und seiner genossen werden dann (auf befehl Ottos besagt no 474) nach Magdeburg überführt. Annalista Saxo 961 M. G. SS. 6, 615, aus gleicher quelle (vgl. die vermutungen Kurzes in Mittheil. des Inst. f. öst. GF. ergbd. 3, 398) aber kürzer Thietmar II, 17(11) und Ann. Magdeb. 961 ib. 16, 147 (cum 13 episcopis vocantibus eum contra severissimam Berengarii filiorumque eius insaniam, quam super spiritalis potestatis exercuerat imperium), aber die übertragung nach Magdeburg (vgl. Gesta aep. Magd. 941 ib. 14, 377) irrig schon zu 938 setzend. Die anwesenheit des bischofs von Basel hängt wahrscheinlich mit den aus Burgund stammenden reliquien zusammen, Dummler Otto I. 319; einen teil der Mauritiusreliquien aber will abt Alawich von Reichenau (934‒958) dem bischof Udalrich von Augsburg geschenkt haben. Gerhardi V. Oudalrici c. 15 ib. 4, 404.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 289c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0960-12-24_1_0_2_1_1_541_289c
(Abgerufen am 23.10.2017).