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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt der kirche von Osnabrück aus liebe zu seiner mutter Mahthilde, auf fürsprache seiner gemalin Adelheid und wegen der häufigen dienste des bischofs Drogo den ruhigen besitz der seit lange angefochtenen zehnten, so wie dieselben dem hochstift in seiner gegenwart vom königsgericht, vor welchem er gemäss der bitte des bischofs den streit zur entscheidung gebracht hatte, auf grund der von Drogo vorgewiesenen päpstlichen urkunde (litterae) zuerkannt wurden, sowie die immunität gleich den übrigen kirchen von Franken und Sachsen. Liutolfus canc. adv. Brunonis archicap. Angebliches or. Osnabrück. ‒ Möser Osnabr. Gesch. ed. III, 4,306 no 246 = Thyen Benno II. 242 unvollst.; *M.G.DD. 1,293 no 212; Diekamp Westf. UB. Suppl. 68 no 437 mit facs. taf. 2. Formell fälschung s. XI (Diekamp setzt das indorsat sogar noch s. X) mit benutzung eines schriftmusters von der hand des zuerst 968 auftretenden, seit 972 mit solchem ductus schreibenden notars Willigis W; inhaltlich erweiterung einer echten urkunde (wahrscheinlich einer immunitätsbestätigung gleich no 76), welcher das ganze protokoll entnommen ist; der wortlaut ist teilweise = den verunechteten urkunden Ludwigs d. Deutschen und Arnolfs BM. 1349. 1780.1781, Ottos I. no 554, aber auch wieder den unverdächtigen no 76.404 und Heinrichs II. St. 1314, vgl. M. G. DD. 1, 292 und gegen Diekamps versuch der rettung meine besprechung in Mittheil. des Inst. f. öst.GF. 8, 638.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 284, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0960-06-13_1_0_2_1_1_533_284
(Abgerufen am 30.05.2017).