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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(Rore) schenkt den kanonikern an der kirche von Salzburg auf fürsprache des erzbischofs Fridarich, dessen bruders des grafen Sigahard und der grafen Warmunt und Hartwic Grabenstädt im Chiemgau in den grafschaften Otachars, Sigahards und Willihalms mit der Johanneskirche und der ganzen zugehörigen zehndung, dem forst von der Traun bis zum Morenstein mit alpen, mit der ausschliesslichen fischerei in der Lintpiuge und zu drei vierteln in der Agarth, mit der alleinigen befugniss innerhalb angegebener grenzen zu roden und anderm zubehör, unter vorbehalt des rückfalles an die bairische herzogsfamilie, wenn der bischof oder ein anderer grosser die schenkung verletzt. Liutolfus canc. adv. Brunonis archicap. Angebl. or. (A) und Salzb. kammerbücher s. XIII ex. (B) Wien. ‒ (Kleimayrn) Iuvavia, anh. 182 no 68 aus B = Oberbayer. Arch. 27,61 unvollst.; *M. G. DD. 1,595 no 441 spur. aus A; deutsche übersetzung im urbar Hochstift Salzburger Literalien no 23 s. XIV reichsarch. München. ‒ Fälschung s. XI auf grundlage von no 269 zum schutz gegen die die kanoniker gefährdende forstschenkung Heinrichs III. an den erzbischof (St. 2347); die fischerei beim praedium Lintpiuga (am Chiemsee wo nach mitt. E. Richters noch der flurname Lindbogen) behält sich graf Sizo in der schenkung des gutes ausdrücklich vor (Trad. aepi. Dietmari 1025 bis 1041, Kleimayrn l. c. 223 no 94); inhalt und wert erläutert von Richter in Mittheil. des Inst. f. öst. GF. ergbd. 1,631.640 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 270, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0959-06-08_2_0_2_1_1_514_270
(Abgerufen am 20.01.2017).