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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt der kirche von Chur unter dem bischof Hartpert, aus mitleid über den durch die Sarazenen angerichteten schaden (vgl. no 82), welchen er auf der rückkehr aus Italien selbst gesehen (no 207a) und in erfüllung eines daselbst gemachten gelübdes sowie auf andringen seines bruders des erzbischofs Brun und um deren armut beizuspringen, den königshof Zizers in der grafschaft Raetien mit der kirche dem zehnten und allem zubehör in der ebene wie im gebirge und bestätigt (vorlage die urk. Ludwigs d. Deutschen BM. 1352) ihr das recht den handelsverkehr auf dem Wallensee neben den vier königlichen schiffen durch ein eigenes bischöfliches von zoll und zins befreites lastschiff zu vermitteln (vgl. Planta Das alte Rätien 410). Liutulfus not. invice Brunonis archicapp. Or. mit a. inc. 976, ind. XV, a. r. XXI im Germ. Museum zu Nürnberg (A), Chart. magnum s. XV im bisch. arch. zu Chur (C). Bruschius Epitome de ep. Germ. 24' cit.; Eichhorn Ep. Cur., prob. 26 no 20 und Mohr C. d. Raet. 1,74 no 52 aus C; aus A: Sickel Beitr. VI. Wiener SB. 85,353 nebst facs.; *M. G. DD. 1,257 no 175. ‒ Der bereits durch Ludwig d. Frommen geschenkte (BM. 864) und von Ludwig d. Deutschen bestätigte (BM. 1352) königshof muss später vom fiskus wieder eingezogen worden sein, da die narratio einfacher wiederholung der schenkung widerspricht, vgl. no 552 und Sickel Beitr. VI. l. c. 354, über die einreihung ebenda 384 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 241, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0955-12-28_1_0_2_1_1_471_241
(Abgerufen am 29.03.2017).