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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Einschliessung durch die Slaven. Nachdem er unter brand und plünderung feindesland durchzogen hatte, musste er an diesem flusse lager schlagen, da in der front ein ungeheures Slavenheer die überschreitung des wegen der sümpfe sehr schwer passirbaren flusses vereitelte, im rücken die feinde verhaue errichtet und besetzt hatten. ‒ Raxa meist als die Recknitz am l. ufer der Tollense gedeutet, nach Wigger in Geschichtschr. der. d. Vorzeit, X. Jahrh. 6 2, 107 der oberlauf der Elde, ö. vom Plauersee, was als Sachsen näher liegend gut passen würde, nur können dann die Ruani kaum die Rügener sein. ‒ Als nach mehreren tagen hunger und krankheiten einrissen, eröffnete der gewandte markgraf Gero unterhandlungen mit Stoinef, quatinus imperatori se dedat, amicum per id adepturum, non hostem experturum, der gegner gieng darauf ebensowenig ein als auf das verlangen raum für offne schlacht frei zu geben; so wurde der kampf für den folgenden tag angekündigt. Widukind III, 53. 54.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 240l, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0955-10-00_1_0_2_1_1_467_240l
(Abgerufen am 23.05.2017).