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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Osterfeier mit seinem bruder Heinrich (Widukind III, 43) welcher inzwischen neue kämpfe gegen die aufständischen bestanden hatte: der erzbischof Herold von Salzburg hatte sich wahrscheinlich schon 954 an Liudolf angeschlossen (vgl. no 237 1); proh dolor excecatur apud Muldorf propter carmulam imminentem, auf befehl Heinrichs, et in hac carmula interfecti sunt 4 comites Adilbertus, Askwinus, Arnolfus, Kerloh et alii quam plurimi, fragm. der Salzb. Ann. M. G. SS. 9,771 n. 58 = 20, 239; Auct. Garst. und Ann. s. Rudberti Salisb. ib. 9,566 und 771, alle zu 956 aber zum gleichen iahr wie Heinrichs tod; irrig zu 954 Cont. Reginonis: Heroldus archieps. a fratre regis caecatus. Deo propicio viribus imminutis inimicorum; das factum auch Thietmar II, 40(25); den ältesten und ausführlichsten bericht über die blendung, aber ohne die veranlassung zu erwähnen und mit den das königshaus entschuldigenden worten: non est regi locus regendi ... non personam sed factum accuso, enthält der brief Wilhelms an papst Agapit Jaffé Bibl. 3, 348: qui kal. ma. (= martii, wenn der im Freisinger necr. Forsch. 15,163 zum 30. märz eingetragene graf Aschwin identisch ist mit dem in den Ann. Salisb. erwähnten) captus a patruo nostro Heinrico ... sine aliquo accusatore canonico exoculatus et in exilium apud Seponam (Seben) urbem religatus est, die kirchengüter und der bischofsitz werden an die herzoglichen vassallen verteilt; dass die gefangennahme in einer schlacht erfolgte (Riezler in Jenaer Litt. Zeitung 1876, 377; schlacht zu Mühldorf nimmt auch Dümmler Otto I.249 an), ist aus den quellen nicht zu erweisen; als gesetzlich wird die blendung von Johann XIII. in no 449 bezeichet,

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 240b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0955-04-15_1_0_2_1_1_458_240b
(Abgerufen am 25.01.2017).