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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt den klöstern Stablo und Malmedy auf bitte des abtes Odilo das freie wahlrecht und sichert die vereinigung beider konvente unter einem abte, während sie vor der ordinirung des ietzigen abtes aus habsucht getrennt, von pröbsten geleitet worden waren. K. s. XI in. im Cod. Stabulensis auf der bibl. zu Bamberg (B), Ch. von Stablo s. XIII in. Düsseldorf (C) = Ch. von Stablo s. XV ex. (D) und Ch. von 1487 (E) beide in Brüssel = Reg. arch. Stabul. s. XVIII ex. Düsseldorf (G), alle ohne rekognition und datirung. ‒ Martène Coll. 2,42 aus ms. von Malmedy = Bertholet Hist. de Luxembourg 2b, 81; Polain Recueil des ordonnances de Stavelot 30 aus D. E; *M. G. DD. 1,248 no 167 aus B. C. D. E. G. Als vorlage diente eine verlorne, mit BM. 1261 vielfach gleichlautende urk. Lothars II., deren titulatur auch in no 234 wiederkehrt. ‒ Auf Giselbert (vgl. no 50) folgte herzog Konrad als laienabt (vgl.Dümmler Otto I. 132 anm. 2), doch war nach den Ann. Stabul. (M. G. SS. 13,42) bereits 93.7 Odilo als leiter dieses klosters bestellt worden und führte nach V. Ioh. Gorz. c. 56 (ib. 4,353) die reformation desselben durch. Laienabt über beide klöster blieb aber Konrad wol bis zu seiner absetzung, da anderseits Odilo am 3. okt. 953 starb (Necr. s. Maxim. Hontheim Prodr. 2,988) so fällt die urk. etwa iuni‒okt. 953, oder genauer wegen wiederkehr des titels in no 234, unmittelbar vor der letztern; darüber und über echtheit vgl. die vorbemerkung M. G. DD. l. c.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 233, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0953-08-00_2_0_2_1_1_437_233
(Abgerufen am 24.07.2017).