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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt der kirche von Worms unter dem bischof Anno auf bitte seiner brüder Heinrich und Brun den dritten teil des zolles im kastell Ladenburg im Ladengau in der grafschaft Counrads und bestätigt ihr die von seinen vorgängern geschenkten zwei andern drittel. Hoholt canc. adv. Brunonis archicap. K. von 1777 des 1616 angel. vidimationsbuches mit id. iun. a. inc. 951, ind. VIIII, a. r. XV (B); Liber priv.Worm. s. XV mit a. inc. 952, ind. VIIII, a. r. XV (D) Darmstadt; Ch. Worm. s. XII med. k. bibl. Hannover mit a. inc. 951, ind. VIII, a. r. XV (C). Schannat Hist. Worm. 2,19 no 21 wahrscheinl. aus vidimus von 1616 mit id. iun., a. inc. 951, ind. VI, a. r. XIV; *M. G. DD. 1,242 no 161 aus B. C. D und Schannat. ‒ Von ältern verleihungen dieses zolles sind nur die den ganzen zoll betreffenden fälschungen BM. 338. 842. 1374 erhalten, gerade dieser gegensatz verbürgt neben der vollständig kanzleimässigen fassung die echtheit unserer urk.; dass Ladenburg wirklich zu Worms gehörte, bezeugt auch die im or. erhaltene no 412; das hier geschenkte drittel ist zweifellos das des grafen, wie die analogie mit St. 883 betreffs Worms erkennen lässt. ‒ Einreihung unsicher: während a. inc. 951, a. r. XV, (Brun A hat dasselbe nicht anticipirte a. r. auch in no 196) und ind. VIIII (kanzleimässig VIII) im i. 951 zu tag und ort passen würden (no 192a), ist die rekognition erst seit der rückkehr aus Italien möglich, vgl. Sickel Beitr. VII. Wiener SB. 93, 730, es könnte also spätere oder erneuerte beurkundung einer ältern handlung vorliegen; da aber ort und tag auch den 13. ian. 953 zulassen und die daten sehr abweichend überliefert sind, habe ich die einreihung der DD. beibehalten.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 225, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0953-01-13_1_0_2_1_1_417_225
(Abgerufen am 20.10.2017).