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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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nimmt auf fürsprache seiner getreuen Hoholt, Prun, Fridirich und Wicpurga das von diesen vier geschwistern auf der burg (eiusdem civitatis interioris muri ambitu) Hoholts erbaute und mit namentlich angeführten gütern ausgestattete kloster Gesecke (Westfalen, rb. Arnsberg, kr. Lippstadt) in seinen schutz, genehmigt dass Wicpurahc dasselbe auf lebenszeit als abtissin inne habe und dass fernerhin die abtissin aus der familie Hoholts genommen werde, in ermanglung einer tauglichen geschlechtsgenossin aber freies wahlrecht eintrete, überträgt Hoholt und den männlichen erben dessen stammes die vogtei und verleiht dem kloster immunität. Otpertus canc. adv. Prunonis. Or. mit a. r. XVI Münster aus Gesecke (A). Stangefol Ann. Westph. 2,184 aus k.; aus A: Schaten Ann. Paderborn. ed. I, 1, 296 = ed. II, 1,201 = Leuckfeld Hist. Beschr. der güld. Aue 331; Seibertz Westf.UB. 1, 9 no 8; Wilmans-Philippi Westf. KU. 2, 70. no 79; M. G. DD. 1, 239 no 158; ortserklärungen bei Diekamp Suppl. zum Westf. UB. no 419; *facs. Berliner Abbild. III, 21. ‒ Als vorlage vermutlich die dotationsurk. benutzt; 986 erhielt das stift bedingungsloses freies wahlrecht, DO. III. no 29 = St. 900.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 221, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0952-10-26_1_0_2_1_1_412_221
(Abgerufen am 29.03.2017).