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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt dem kloster S. Remi zu Reims auf bitte des herzogs Chonrad und des abtes Hincmar, welcher zu diesem behufe als gesandter des erzbischofs Artold von Reims vor ihm erschienen war, das vom erzbischof an S. Remi restituirte, in Ottos reich gelegene kloster Kusel (Rheinpfalz) mit allen besitzungen im Wasgau und im Rosselgau in der grafschaft Bliesgau, sowie es von k. Clodomir, dem sohne des ersten Frankenkönigs Chlodoveus, an den h. Remigius übertragen und von den spätern Frankenkönigen bestätigt worden ist, und verbietet diese pertinenz fernerhin zu entfremden. Otbertus canc. adv. Brunonis archicap. Or. in der k. bibl. zu Stuttgart aus Kusel (A). Marlot Hist. Rem. 1,581 aus k. = Gallia christ. 10b, 15 no 10 = Bouquet 9,384 no 6; Lamey in Acta Palat. 5,177 no 4 aus k. von 1306; *M. G. DD. 1,237 no 156 aus A. ‒ Herzog Konrad hatte diese einst von k. Konrad I. der Reimser kirche zurückgestellte abtei als erzbischöfliches lehen besessen und ietzt erst an Artold aufgesagt, welcher dann die restitution an S. Remi folgen liess. Flodoardi Hist. Rem. 1,20 M. G. SS. 13,437, vgl. Dümmler Otto I. 189.210; die erwerbung von Kusel durch könig Chlodomir ist unmöglich, s. Waitz VG. 2a, 145.147.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 219, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0952-09-09_1_0_2_1_1_410_219
(Abgerufen am 26.07.2017).