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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt der kirche von Trier auf bitte des erzbischofs Rothbert, seines bruders Brun und Konrads des herzogs von Lothringen (Luthariensis regni) laut der vor ihm verlesenen und von seinen getreuen gebilligten urkunde k. Karls (d. Grossen, über vorlage s. unten) die vergabung der ‒ bei der schenkung der villa Valeria zuerst für die königliche iagd zurückbehaltenen, dann aber wegen der durch die iäger hervorgerufenen fortwährenden beunruhigung und schädigung gleichfalls der kirche überwiesenen ‒ orte Zerf und Serrig mit dem zwischen den quellen der Prims, der Merzig, Saar, Mosel, Dhron und Büdelich gelegenen königsforste und dem wildbann in demselben; bannbusse an den bischof oder vogt zu entrichten. Brun canc. adv. Rothberti archicap. Balduineum sine picturis (C), cum pict. (D), kleines Balduineum (E) alle s. XIV Koblenz. ‒ Beyer Mittelrhein. UB. 1,252 no 191 aus C; *M.G.DD. 1, 193 no 110 aus C. D. Von der verleihung Karls d. Grossen ist nur eine verfälschte fassung BM. 382 erhalten; der ursprüngliche text derselben (deren existenz auch BM. 164 ergibt) bildete die vorlage der bestätigung, welche durch inskription und wortlaut auf karolingisches muster zurückweist; glaubwürdigkeit unseres priv. ist durch das kanzleigemässe protokoll verbürgt, M. G. DD. l. c.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 175, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0949-05-15_1_0_2_1_1_345_175
(Abgerufen am 17.01.2017).