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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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begnadigt den wegen verbrechen zum tod verurteilten (legem vitamque perdonavimus) nun mönch gewordenen Adam und restituirt ihm die durch schöffenspruch konfiscirten besitzungen zu Schnifis, Schlins (in Sline C, Ensline B = St. 571), Meilo, Nüziders und Cise (nach Mohr C. d. Raetiae 1,125 Zitze nw. Bludenz, Vorarlberg) im Wallgau (Vallis Trusiana). Brun canc. adv. Friderici archicap. Burkardsbuch s. XV mit ind. VI (B), *M. G. und k. s. XVII wahrscheinlich aus B(C) Einsiedeln. ‒ Hartmann Ann. Heremi 53 und Placidus Reimann Doc. arch. Einsidl. 2,2 no 2 wahrscheinlich aus C; Tschudi Gallia comata 311 unvollst. mit IX. kal. febr ind. VII, a. r. XIII (aus or. oder B); Liber Heremi in Geschichtsfreund der 5 orte 1, 104 unvollst.; M. G. DD. 1, 190 no 107 aus C (und B). ‒ Adam war mönch in Einsiedeln. ‒ B und Tschudi können noch das or. gekannt haben, vgl. Wyss in Jahrb. f. Schweiz. Gesch. 10,270 und Sickel in Mittheil, des Inst. f. öst. GF. ergbd. 2,160; Tschudi hat aber ind. und a. r ohne zweifel künstlich dem a. inc. angepasst (vgl. auch Vögelin in Jahrb. f. Schweiz. Gesch. 15, 322), so dass auch seine von B abweichende tagesangabe unglaubwürdig ist.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 172, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0949-01-01_1_0_2_1_1_341_172
(Abgerufen am 19.10.2017).