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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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gibt dem kleriker Liuthere güter des klosters Lorsch, welches unter dem abt-bischof Evergis (von Minden, vgl. no 90) steht, in der villa Hemsbach im Rheingau in der grafschaft Udos auf lebenszeit zu tausch gegen dessen besitzungen in der villa Widerestat, zu Hirezbach (beide unbekannt) und in Schwabenheim, Eppelsheim und Graningesheim (unbekannt) im Ladengau in der grafschaft Cunrads. Brun canc. adv. archicap. Friderici. Chr. Lauresham. s. XII München. ‒ C. d. Laurisheim. 1, 120; C. d. Lauresham. 1, 117 no 67 zu febr. 27 = Kreme/Or. Nass. 2,70 no 47; M. G. SS. 21,389; *M. G. DD. 1, 178 no 95. Nur das für Liuthere ausgestellte exemplar erhalten, daher mangelt die angabe, dass dessen widerlage an Lorsch fiel, wie Liuthere mit verweis auf diese urkunde in seiner schenkung M. G. SS. 21,389 aus/drücklich sagt; nach der provenienz von no 159 fielen auch die von Liuthere erworbener güter an das gleiche kloster. ‒ Von hier bis 952 ist von gewissen notaren der a. r. regelmässig um 1 zu hoch gesetzt, vgl. die vorbem. in M. G. DD. l. c. und Sickel Beitr. VIII. Wiener SB. 101,144.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 159, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0948-02-28_1_0_2_1_1_323_159
(Abgerufen am 29.03.2017).