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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Zusammenkunft mit k. Ludwig: Conventus placiti .... super Charam fluvium intrante mense augusto celebratur. Die bischöfe im gefolge beider könige versuchen den streit zwischen den beiden Reimser erzbischöfen Artold und Hugo auszutragen, beschlussfassung wird, da keine synode ausgeschrieben war und Hugo sich auf päpstliche briefe bezog, auf eine für mitte nov. nach Verdun anberaumte synode verschoben, bis dahin wird dem Artold Reims, dem Hugo Mouzon als wohnsitz zugewiesen; auch Hugo von Francien, welchem um ostern (vgl. no 148a) ein handstreich auf Reims missglückt war, lagerte in der nähe zwischen Mouzon und Douzy; k. Otto erzielt zwischen ihm und könig Ludwig einen bis zur angesagten synode dauernden waffenstillstand. Flodoardi Ann. 947 = Hist. Rem. IV, 33.35 M. G. SS. 13, 584.587 und daraus Richer II,63‒65, der aber die zusammenkunft irrtümlich auf ende aug. verlegt. Erzbischof Friedrich übergibt dem erzb. Rodbert von Trier coram regibus et episcopis das päpstliche mandat die synode von Verdun vorzubereiten und zu leiten. Flodoardi Ann. 948 = Hist. Rem. IV, 35, ib. 13.587. ‒ In Sachsen übertrieb man den erfolg Ottos: dass Hugo im iahr nach dem französischen feldzug expertus potentiam regis virtutemque Saxonum non passus est ultra terminos suos hostiliter intrare, sed pergenti in eandem expeditionem . . . occurrit (am Chièrs), manus dedit iuxtaque imperium regis pactum iniit utilisque proinde permansit, Widukind III, 5. ‒ Die zusammenkunft fand nach den folgenden urkunden wol in Douzy statt.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 154a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0947-08-00_1_0_2_1_1_316_154a
(Abgerufen am 27.03.2017).