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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(in oppido Franconefurt) nimmt das vom edlen Wichbert auf dessen erbgut in Gembloux im Darnaugau gestiftete kloster auf dessen und des abtes Erluin bitte in schutz, gewährt ihm unabhängigkeit von ieder andern gewalt, verleiht die vogtei dem grafen Lambert von Löwen (erst 1003 nachweisbar, vgl. Ernst in Reiffenberg Nouv. arch. des Pays-Bas 5,28.49), bestimmt die rechte und pflichten des vogtes sowie sie von den fürsten und edlen (palatinorum principum et multorum nobilium) im königsgericht genehmigt worden waren; zufügung des päpstlichen anathems. Brun canc. adv. Fridurici archicap. Ch. Gemblac. s. XVI in. (B), s. XVIII med. (C) und s. XVI in. (D) zu Brüssel. ‒ Miraeus C. don. piarum 130 aus B zu 948 = Vorburg Hist. Otton. 20 = Miraeus-Foppens Op. 1, 41 = Lünig C. d. Germ. 2,1061 no 1 = Würdtwein Monast. Palat. 4,60 unvollst. = Leibnitz Ann. 2,544; Miraeus Not. eccl. Belg. 102 unvollst. aus A; S. Genois Hist. des avoueries en Belgique 193 aus ms. Dynters; Dynter Chr. duc. Brab. ed. Ram 1b,301 zu 976; *M. G. DD. 1,591 no 438 spur. aus B. C. D. Plumpe fälschung mit benutzung des überarbeiteten no 141 (die iahresangaben um eine einheit erhöht), nach der zeit Sigiberts entstanden, der es in seinen Gesta abb. Gembl. noch nicht kennt und in c. 11 (M. G. SS. 8,529) Ansfrid als vogt nennt; die daselbst erzählte gerichtsverhandlung zu Frankfurt (vgl. no 241a) scheint vom falscher hier verwertet worden zu sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 153, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0947-06-29_1_0_2_1_1_314_153
(Abgerufen am 20.01.2017).