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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt der kirche von Trier, nachdem im königsgericht in der pfalz zu Frankfurt das privileg k. Ludwigs (BM. 606) vor ihm verlesen und für rechtskräftig erklärt worden war und darauf der erzbischof Rodbert sowie die anwesenden bischöfe und grossen (proceres palatini) ihm die bezügliche bitte vorgetragen hatten, die immunität mit der bestimmung, dass dem erzbischof der bann über seine leute vorbehalten sei (sufficiat comiti ut advocatus s. Tr. ecclesie aut in privatis aut publicis negotiis iusticiam de familia reddat vel exigat infra comitatum in mallidicis locis, vgl. Waitz VG. 7,235, Heusler Städteverf. 45 und Schoop in Westd. Zeitschr. ergänzungsh. 1,79), sowie gemäss den Privilegien der vorgänger zollfreiheit an den ufern des Rheins und der Mosel und im ganzen reiche, in der absicht Trier als der ältesten kirche des reiches eine besondere auszeichnung zu gewähren und sichert der kirche den ruhigen besitz. Brun canc. adv. Ruothberti archicapp. Bull. Rommersdorf. s. XII (B), Balduineum sine picturis (C), cum pict. (D), kleines Balduineum (E), alle drei s. XIV, Koblenz. ‒ Brower Ant. Trev. ed. I, 559 extr. aus or. = ed. II, I, 456; Hontheim Hist. Trev. 1, 282 no 161 aus C = Moritz Abh. vom Urspr. derer Reichsstätte 260 = Gallia christ. 13b, 321 no 39; Beyer Mittelrhein. UB. 1,247 no 185 aus C; *M. G. DD. 1,168 no 86 aus B. C. D. ‒ Frei stilisirt, auch keine gleichlautende spätere bestätigung bekannt, so dass der schlusspassus trotz des diktates aus Magdeburger schule dem verdacht späterer einschiebung nicht entgeht.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 146, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0947-01-27_1_0_2_1_1_306_146
(Abgerufen am 28.06.2017).