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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt der kirche von Cambrai auf fürsprache des bischofs Rihharius (von Lüttich) laut der ihm durch bischof Volcbert vorgelegten urkunde des k. Karl (deperd.) königschutz und immunität und verleiht ihr zoll und münze der stadt, von deren erträgniss 9 teile an den bischof, der 10. an die domgeistlichkeit fallen soll. Busse von 600 solidi, 2 teile an die kirche, der dritte an den fiskus (vgl. Ficker Ital. Forsch. 1, 67). Bruno canc. adv. Ruodperti archicap. Angebliches or. mit ind. XIII Lille (A), Gesta ep. Camerac. s. XI in der bibl. zu Haag (C). Chr. Camerac. ed. Colvener 126 aus A und hs. mit 940 = Balderici Chr. Camerac. ed. Le Glay 118; Locrius Chr. Belg. 2, 149 unvollst.; Legatus eccl. Camerac. 61 zu 940 = Miraeus-Foppens Op. 2,1127; (Mutte) Mémoire de Cambrai, anh. 4 no 3 aus A; M. G. SS. 7,429 aus C und Colvener = Migne Patrol. 149, 78; *M. G. DD. 1, 125 no 39 aus A. ‒ Mit ausnahme der münz- und zollverleihung den ältern Privilegien (BM. 592.1848) gleichlautend; der zusatz inhaltlich und durch die wiederkehr in den spätem best. Ottos II. DO. II. no 146 = St. 694a und Ottos III. St. 944 (or.) bestens beglaubigt. Der schreiber könnte für einen schüler des kanzleinotars Brun A gehalten werden, wenn nicht die künstliche siegelbefestigung für nachzeichnung sprechen würde, vgl. M. G. DD. 1, 124.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 97, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0941-05-30_1_0_2_1_1_223_97
(Abgerufen am 25.03.2017).