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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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schenkt dem bischof Walto von Chur für dessen eifrige dienste und wegen dessen klagen über die von den Sarazenen in seinem sprengel angerichteten verwüstungen (plünderung Alamanniens Flodoardi Ann. 936, bis S. Gallen nach Ekkehardi Casus M. G. SS. 2,137 und S. Gall. Mitth. 15,408 c. 126) sowie auf fürsprache des Schwabenherzogs Herimann auf lebenszeit zwei in dessen diöcese befindliche kirchen, iene zu Bludenz im Wallgau (Vallis Trusiana) und die S. Martinskirche zu Schams (bez. Hinterrhein), so wie sie bisher dem könig und dessen ministeriales gehörten; nach des bischofs tod soll die erstere zum lebensunterhalt der churer domgeistlichkeit (ad annonam fratrum episcopii Curiensis) dienen, letztere an das kloster Katzis (Graubünden) fallen. Poppo canc. adv. Friderici archicanc. Or. Chur. ‒ Bruschius Epitome de ep. Germ. 24' erwähnt; Eichhorn Ep. Cur., prob. 23 no 16; Mohr C. d. Raet. 1,66 no 44; *M. G. DD. 1, 112 no 26. ‒ Als vorlage ist die S. Galler Formel no 2 M. G. Formulae 396 benutzt.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 82, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0940-04-08_1_0_2_1_1_199_82
(Abgerufen am 28.07.2017).