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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Besitznahme Frankens vom Elsass aus; die Mainzer wagen daher ihren ratlos herumirrenden erzbischof nicht in die stadt aufzunehmen. Liudprandi Antap. IV, 31.32, der ihn bald darauf von den königlichen gefangen werden lässt, während die übrigen quellen nur seine entweichung von Breisach kennen. Hier wird auch die verurteilung der bischöfe (no 78b) stattgefunden haben. Der erzbischof von Mainz und der bischof von Strassburg wurden vor sein gericht gebracht (ante sui presentiam, Liudprand) und in haft gegeben, letzterer nach Corvei (Widukind II,25), ersterer nach dem gleichen autor in Hammaburgensem urbem (über die frühere deutung auf Hammelburg vgl. Werra Ueber den Continuator Reginonis p. 14.), in Saxoniam nach Liudprandi Antap. IV, 32. ‒ Das herzogtum Franken blieb unbesetzt: fisco regio peculiariter serviebat, sicut hodie et Francia, Ekkehardi Casus s. Galli M. G. SS. 2,83, S. Gall. Mitth. 15,42 c. 11; über die vergabung der freigewordenen lehen vgl. Dümmler Otto I. 101.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 78c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0939-00-00_3_0_2_1_1_191_78c
(Abgerufen am 27.07.2017).