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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Eingreifen in die burgundischen verhältnisse. Im iuli (11, Necr. Merseb. Neue Mittheil. des thür.-sächs. Vereins 11,237 und Necr. Turic. M. G. Necr. 1,550; iuli 13 Necr. Augiae div. ib. 1,277) starb der befreundete könig Rudolf. Flodoardi Ann., Ann. Aug., Ann. necr. Fuld. und Ann. Lausann. (M. G. SS. 13,195; 3,152); den nachfolger Konrad brachte Otto mit list in seine gewalt (quem iam dudum dolo captum sibique adductum retinebat, Flodoardi Ann. 940. eine verwirrte nachricht auch bei Widukind II,35 in teilweiser verwechslung mit dem zug nach dem herzogtum Burgund 940: regem cum regno in suam accepit potestatem, vgl. no 89c). ‒ Da könig Hugo von Italien im dezember in Burgund war, um die hochzeit mit der königinwittwe Bertha zu feiern und die verlobung seines sohnes Lothar mit Rudolfs tochter Adelheid anzubahnen vgl. Dümmler Otto I.110, dürfte damals auch die entführung oder rettung des tronfolgers nach Deutschland stattgefunden haben.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 74a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0937-00-00_1_0_2_1_1_165_74a
(Abgerufen am 31.03.2017).