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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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(Werla palatio regio) verleiht dem abt Folcmar von Corvei und dessen nachfolgern auf fürsprache seiner gemalin den burgbann über die zum kloster und zu der um dasselbe erbauten stadt (civitas) burgwerkpflichtigen leute (vgl. Waitz VG. 7,236; 8, 9.210 anm. 1) aus dem Aagau in der grafschaft Rethards, aus dem Nethegau in der grafschaft des Dendo und Hampo und aus dem Huetigau (sonst Wetigau vgl. Wilmans l. c. 1,202.248 und Böttger Diöcesangrenzen 3,103) in der grafschaft Herimanns. Corveier kopialb, s. X med. Münster ohne schlussprotokoll (B), ch. s. XVII Münster (D). Martène Coll. 1,283 aus D; Falke C. trad. Corb. 209 angebl. aus or.; Wilmans-Philippi Westf. KU. 2,51 no 66 als verdächtig und *M. G. DD. 1,114 no 27 aus B. D. und Falke. ‒ Das erst im 17. iahrh. zugefügte schlussprotokoll in D und Falke unglaubwürdig; Werla ist auch ausstellungsort in no 59 für Corvei; nach dem diktat des kanzleinotars Poppo A 936‒940 einzureihen, da der inhalt vollkommen glaubwürdig ist, vgl. M. G. DD. 1, 113 und Diekamp Suppl. zum Westf. UB. no 389.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 83, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0936-04-19_1_0_2_1_1_200_83
(Abgerufen am 28.05.2017).