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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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verleiht dem kloster Neuenheerse auf bitte seiner gemalin Mechtild und des bischofs Unwan von Paderborn freie wahl der abtissin königschutz und immunität. K. von 1603 aus der bestätigung durch Ferdinand I. Wien (A) = Insert in der bestätigung durch Rudolf II. v. 1603 Münster (B), woselbst noch andere auf die gleiche quelle zurückgehende kopien; ohne königs- und kanzlerunterschrift überliefert. ‒ Schaten Ann. Paderborn. ed. I, 1, 271 = ed. II, 1,184, = Gundling De Henrico aucupe 311 no 12; *M. G. DD. 1,72 no 38 aus A; Wilmans-Philippi Westf. KU. 2, 47 no 64 aus B und andern abschr. gleichen ursprunges. ‒ Fast wörtlich benutzte vorlage ist no 47, nicht eines der ältern klosterprivilegien; die uns erhaltenen Ludwigs d. Deutschen und Karls III. BM. 1444.1712 machen die wahl der abtissin von der zustimmung des bischofs abhängig, während hier = no 47 wahl iuxta pristinum morem bestätigt wird. Da auch in der bestätigung Ottos I. no 93 nur mehr die wahl consultu episcopi gefordert wird, ist die urkunde nicht zu beanstanden, die von Philippi bei Wilmans a. a. O. 49 (403) und in den Preussischen Jahrbüchern 44,183 angeführten gründe, namentlich dass eine bestätigung Heinrichs III. als vorlage dieser urkunde benutzt sei, treffen nicht zu.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 48, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0935-05-11_1_0_2_1_1_112_48
(Abgerufen am 24.05.2017).