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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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gibt Megingoz dem abt des klosters Hersfeld mit zustimmung der mönche durch die hand der klostervögte Friedrich und Christian die orte Barchfeld und Frauenbreitungen im Westergau in der grafschaft Meginwarchs mit höfen hörigen und anderm zubehör gegen klostergut zu Wiehe und Burgdorf (unbekannt, etwa Burgisdorf = Porkesdorf nö. Eisleben?) zu tausch und beurkundet auf bitte des abtes die durch eidmänner festgestellten grenzen der pfarre Breitungen. Popo not. adv. Hildiberti archicap. Angebliches or. s. XII mit a. inc. 933, ind. III, a. r. XII Meiningen (aus dem Hennebergischen archive). ‒ Dressdener gelehrte Anzeigen von 1754,108 unvollst.; Schöttgen und Kreysig Diplomataria et SS. 3,532 no 2; Heim Henneberg. Chr. 2,354; Schöppach Henneberg. UB. 1, 1 no 1; *M. G. DD. 1,69 no 35; ortserkl. Werneburg in Jahrb. der Erfurter Akademie, neue folge 15,1 ff. ‒ Inhaltlich unverdächtig, da die formeln den vorhergehenden urkk. entsprechen, die irrigen iahresangaben leicht aus VI und XV entstanden sein können; am ehesten könnte die grenzbeschreibung interpolirt sein, aber auch deren aufnahme widerspricht nicht den kanzleibräuchen, vgl. die vorbemerkung in M. G. DD. l. c.; dass das kloster später im besitze dieser pfarre war, zeigt Henneberg. UB. 1,3.6.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 44, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0933-06-01_1_0_2_1_1_105_44
(Abgerufen am 30.03.2017).