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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Lothringische verhältnisse. Fortdauer der kämpfe mit Westfrancien unter fortwährendem wechsel der parteien. Herzog Giselbert entreisst dem Boso Durofostum (no 22b), versöhnt und verbindet sich mit Heribert von Vermandois, während Boso von Heinrich abfällt (s. no 24a) und sich an k. Rudolf und Hugo von Francien anschliesst. Heribert und die Lothringer ziehen gegen k. Rudolf, schliessen dann waffenstillstand bis 1. okt. Da der westfränkische könig den zum erzbischof von Reims gewählten noch im knabenalter stehenden sohn Heriberts (Flodoardi Ann. 925), Hugo, zu beseitigen sucht, begibt sich Heribert neuerdings zu k. Heinrich eique sese committit worauf das französische heer gegen Reims zieht. Flodoardi Ann. 931 = Hist. Rem. IV, 23.24. Das ruft offenbar den zug Heinrichs nach Lothringen hervor: profectus est in Galliam, Ann. Aug. M. G. SS. 1, 69 und Jaffé Bibl. 3, 705 = Herimanni Aug. chr. ib. 5,113. K. Rudolf schickt von Attigny aus Hugo von Francien als gesandten zu Heinrich. Flodoardi Ann.; die zusammenkunft dürfte zu Ivoy-Carignan erfolgt sein, s. die folgende no und Michael Der unmittelb. Verkehr 21‒23.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 35a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0931-00-00_1_0_2_1_1_89_35a
(Abgerufen am 24.07.2017).