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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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Grosser Ungarneinfall nach Italien, von dort nach Südfrankreich, in Gothia gehen beinahe alle an der seuche zugrunde. Flodoardi Ann. (924 schluss). Es wird also eine andere schaar sein, welche Franciam orientalem plündert (Cont. Reginonis, in Ann. Ratispon. M.G.SS. 17, 579 zu 925), dann mit unglaublicher verwüstung (urbes et oppida incendio tradiderunt et tantam caedem ubique egerunt, ut ultimam depopulationem comminarent) ganz Sachsen durchzieht (Widukind I,32 [Ann. Corb. 919 ib. 3,4 und Jaffé Bibl. 1,35 nach wortlaut wol hierher vgl. 0q und dagegen Waitz Heinrich I. 3 41] und Mir. s.Wigberhti c. 16 M. G. SS. 4,226 welche auch von flucht der Hersfelder melden) als das weder durch berge noch durch burgen geschützte, auch als sitz des herrschers wichtigste land. Liudprand Antap. II, 24 (oratorisch aber richtig). Damals dürfte auch kl. Herford niedergebrannt worden sein vgl. no 16. Hierher spätestens gehört die frühestens 906 mögliche erzählung Thietmars I,15(8) dass Heinrich bei einem unglücklichen kampfe mit den Ungarn in der urbs Bichni (Püchau w. von Wurzen an der Mulde oder Püchen, vgl. Waitz Heinrich I. 3 77) rettung in todesgefahr fand und den ort gebührend dafür belohnte.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 11b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0924-00-00_2_0_2_1_1_43_11b
(Abgerufen am 18.12.2017).