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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,1

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bestätigt einen tauschvertrag des klosters Fulda mit (seinem familiaren, dem reichen edlen) Otgar, wonach letzterer seine villa Wegfurt (n. Fulda) zugunsten des klosters dem könig aufsagt, dieser ihm als entschädigung mit zustimmung des abtes Haicho (917‒923) und der mönche die einst durch k. Pippin und Karl (beide deperd.) dem kloster geschenkte, später durch nachlässigkeit der äbte entfremdete villa Ditenhusen (valde remota ab ipso loco illi autem proxima, vielleicht identisch mit dem in Dronke Trad. Fuld. 96 no 4 genannten Tideshusen in der gegend von Wolfenbüttel, s. Böttger Diöcesangrenzen 2, 343) übergibt. C.Eberhardi s. XII. med. Marburg. ‒ Schannat Trad. Fuld. 230 no 559; Dronke C. d. Fuld. 310 no 669; *M. G. DD. 1,46 no 8. Ohne Protokoll überliefert, nur nach dem abtsnamen und dem von Schannat ohne quellenangabe hinzugefügten titel Heinricus d. f. cl. rex einreihbar; die handlung passt am besten nach Fulda. Von Eberhard sehr stark (nicht blos in den in DD. eingeklammerten ausdrücken) überarbeitet, auch eine so ausführliche erzählung des tauschvorganges ist selten. Die anklänge an das diktat des kanzleinotars Simon D, vgl. M. G. DD. l. c., legen nahe, dass der inhalt trotz der schlechten beglaubigung echt sei.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,1 n. 6, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0922-00-00_2_0_2_1_1_28_6
(Abgerufen am 22.01.2017).