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RI XIV Maximilian I. (1486/1493-1519) - RI XIV,4,2

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Ritter Hans Kaspar von Laubenberg und zu Wagegg bekundet: (1) KM hat in den Irrungen zwischen ihm als Vertreter seiner Frau Magdalena, geborenen Gfin von Öttingen, und dem Gfen Ulrich von Montfort, Herren zu Tettnang, einen Rechtstag auf Phintztag nach dem Sonntag Invocavit (1502 Februar 17) vor dem Regiment zu Innsbruck angesetzt. Dort hat Dr. Peter Gässer als bevollmächtigter Vertreter des Gfen von Monfort vorgebracht, daß Gf Leonhard von Görz viele bewegliche und unbewegliche Güter hinterlassen hat, die gemäß Erbrecht dem nächsten Verwandten gehören sollen und das sei die Gfin von Montfort. - (2) KM aber habe alle Güter des Gfen von Görz an sich genommen. Daher bat Gässer im Namen des Gfen von Montfort und seiner Gemahlin um die Abtretung der Güter. Daraufhin haben Dr. Praitnauer, KMs Kammerprokurator, und Dr. Hieronymus Enndorfer, sein Beistand, im Namen KMs mitgeteilt, daß die Urkunden über die Übertragung der Länder, Leute und Güter des Gfen von Görz an KM in der Kanzlei zu Wien liegen, und sie daher auf die Klage nicht antworten können. Um nicht den Anschein zu erwecken, KM suche Ausflüchte, wurde zu Recht erkannt, daß dies für den Gfen von Montfort als erster Rechtstag gelten sollte. Ynnspruckh Eritag nach Suntag Reminiscere 1502.

Überlieferung/Literatur

KOP (Ppr): Wien HHSA, AUR (unter 1502 Februar 10). - NB: Vgl. die weiteren Urkunden in dieser Angelegenheit ddo 1502 Februar 28 und 1502 April 21 in Wien HHSA, AUR.

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Empfohlene Zitierweise

RI XIV,4,2 n. 19596a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1502-02-23_1_0_14_4_1_50_19596a
(Abgerufen am 13.07.2020).