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RI XIV Maximilian I. (1486/1493-1519) - RI XIV,4,2

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Der venez. Sekretär Marino Sanuto erfährt von den venez. Gesandten aus Frankreich date a Paris a dì 17 Fevrer 1502: (1) Der Kg ist in Paris und will eine Flotte gegen die Türken rüsten. Er hat befohlen, KM 10.000 Dukaten zu geben. - (2) Die fünf frz. Gesandten konnten von KM in Innsbruck die Belehnung (mit Mailand1)) nicht erreichen, und zwar aus zwei Gründen: KM wollte die Investitur dem Kg von Frankreich und dessen Tochter (Claudia), der Gemahlin des Ehgs (Karl), verleihen; der Kg von Frankreich aber wollte die Belehnung für sich und seine Nachfolger im Kgr. Außerdem wurde Hg Ludovico (Sforza) noch nicht freigelassen und den Mailänder Flüchtlingen wurden ihre Güter noch nicht zurückgegeben; auch wurde die Rebellion (der italienischen Reichsfürsten) nicht bestraft. - (3) Die frz. Gesandten schieden in Unfrieden (Sp. 245) und redeten schlecht über KM (Sp. 248).

Überlieferung/Literatur

ED (ital. Bericht): Sanudo, Diarii, IV, 238 f., 245, 248. - LIT: 1) Filek-Wittinghausen, Maximilian 1502, 148 ff.; Wiesflecker, Kaiser Maximilian I., III, 78 ff., 96 ff. (dort weitere Literatur und Quellen).

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Empfohlene Zitierweise

RI XIV,4,2 n. 19592, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1502-02-17_1_0_14_4_1_45_19592
(Abgerufen am 19.02.2020).