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RI XIV Maximilian I. (1486/1493-1519) - RI XIV,4,2

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Sigmund von Rorbach, Hauptmann zu Regensburg, antwortet KM: (1) Seinen braunen Hengst, den Rorbach in KMs Innsbrucker Marstall geben soll, hat Rorbach inzwischen dem (Zyprian von) Serntein versprochen, weil er glaubte, daß ihn KM nicht mehr will; falls KM den Hengst selbst behält, wird Serntein verzichten, aber KM möge den Hengst niemand anderem überlassen. Wenn KM den Hengst kauft, möge er den Preis dafür selbst bestimmen; wenn ihn aber Serntein oder ein anderer kauft, wird Rorbach einen Preis verlangen, weil er KM bereits 5 Hengste und 2 Pferde überließ, die Rorbach viel gekostet haben und für die er bisher nichts erhalten hat. - (2) KM schrieb, was er mit Balthasar Wolf wegen der Heirat mit Rorbachs Tochter verabredet hat, und daß KM dabei vil freydt haben wird, während Rorbach wegen der jungen Herrn von Mailand (Massimiliano und Francesco Sforza) hier unten bleiben muß. Rorbach wünscht KM (trotzdem) viel Freude sowie Glück, Sieg und Heil von Gott. - (3) KM schrieb, daß Rorbach in Linz abrechnen soll. Rorbach bittet, nur am Kgshof abrechnen zu müssen, weil seine Ausgaben KM betreffen. - (4) Rorbach bittet KM um ein Seidenkleid als Neujahrsgeschenk; dieses Hofkleid wird Rorbach im Namen KMs tragen und sich verdienen. Regenspurgk an dem Newen Jarstag 1502. - E. ku. Mt. gehorsamer haubtman zw Regenspurgk SIGMUND von RORBACH ss.

Überlieferung/Literatur

ORG (Ppr, Verschlußsiegel): Wien HHSA, ma 7a/1, fol. 3 f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI XIV,4,2 n. 19550, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1502-01-01_2_0_14_4_1_3_19550
(Abgerufen am 22.02.2020).