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RI XIV Maximilian I. (1486/1493-1519) - RI XIV,4,1

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KM an Bürgermeister und Rat von Straßburg: KM schickt die Straussin genannte Hauptbüchse zu Gf Wolfgang von Fürstenberg. Das Geschütz1) wird auf Suntag zu nacht (1504 August 25) am Ufer des Rheins sein. Sie sollen dort ein Schiff bereitstellen, um das Geschütz über den Rhein überzusetzen. Außerdem sollen sie KM den Lewen (Löwe, ein Geschütz) samt Zubehör und zwei Wagen mit Pulver leihen und zusammen mit den 100 Eisenkugeln, die sie für KM aufbewahren, und den Schirm, der zur Nerrin (Närrin, ein Geschütz) gehört, dem Gfen von Fürstenberg auf sein Verlangen zuschicken. Schilttach 22. Augustj 1504, Röm. 19. - (Nachschrift:) Straßburg soll auch 200 Knechte dazu verordnen, die den Zeug begleiten und die dafür nötigen Wagenpferde sollen verläßlich auf Montag zu nacht (1504 August 26) in Straßburg sein. - HZ: P.r.p.s. - KV: A.m.d.r. prop. - J(OHANN) RENNER ss.

Überlieferung/Literatur

ORG (Ppr, Verschlußssiegel): Straßburg AM, AA, liasse 319, fol. 92. - REG: Koch, Beiträge Handschriften (1850), 100. - LIT: 1) Über KMs Artillerie vgl. Wiesflecker, Kaiser Maximilian I., V, 556 ff., 803 f. (dort weitere Literatur und Quellen).

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Empfohlene Zitierweise

RI XIV,4,1 n. 19088, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1504-08-22_3_0_14_4_0_3367_19088
(Abgerufen am 26.07.2017).