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RI XIV Maximilian I. (1486/1493-1519) - RI XIV,3,2

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Diebold Schillings Schweizer Bilderchronik berichtet über den Sieg der Eidgenossen im Schwaderloch am 11. tag Abrellen: Als die Eidgenossen, die im Schwaderloch lagen, vom Überfall auf Ermatingen hörten, forderte ihr oberster Hauptmann Rudolf Has seine Leute auf, den Schaden und die Schande zu rächen. Sie zogen unverzüglich gegen die Feinde, sprachen ihr Gebet, griffen wie "die wütenden Löwen" an und nahmen den Feinden ihre Kriegsbeute wieder ab, vor allem die zwei Luzerner Geschütze, die sie erbeutet hatten; dazu die gesamten Geschütze des Feindes, auf denen KMs Namen stand; außerdem Kelche und Wertsachen, welche sie aus Kirchen und sonst gestohlen hatten. Der Hauptmann der Königsleute, Burkart von Randeck, wurde geschlagen und mit ihm der größere Teil seiner Knechte. Die Ulmer verloren ihre Fahne und ihr Geschütz. -- Auf die Nachricht von dieser Niederlage herrschte in Konstanz große Klage. Die Eidgenossen erlaubten den Frauen, die Toten zu begraben; aber viele blieben liegen.

Überlieferung/Literatur

ED: Schmid-Schilling, Bilderchronik, 278 ff. (dort ein zeitgenössisches Bild).

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Empfohlene Zitierweise

RI XIV,3,2 n. 13133, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1499-04-11_3_0_14_3_2_329_13133
(Abgerufen am 17.11.2018).