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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 9

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Kg. F. besiegelt eine in dem zwischen den Hzz. (Philipp) von Burgund und Wilhelm von Sachsen bestehenden Streit wegen des Herzogtums Luxemburg und der Grafschaft Chiny getroffene Übereinkunft, die u.a. die Beibehaltung des derzeitigen Besitzstandes zum Inhalt hat.

Überlieferung/Literatur

Org. und Kop. noch nicht aufgetaucht. Ergibt sich aus einer Notiz, die enthalten ist in einer die Verpflichtungen der Herzogin Elisabeth von Görlitz gegenüber Eb. Jakob von Trier betreffenden Akte im LHA Koblenz (Sign. Best. 1: Erzstift und Kurfürstentum Trier, C: Akten der geistlichen und staatlichen Verwaltung, n. 456 S. 14), Pap. (15. Jh.).

Die Notiz nimmt weiterhin auf bestimmte, in den vorgerurte unsers gnedigisten heren des konigs versiegelte zedeln genannte Verpflichtungen Hz. Wilhelms gegenüber der Herzogin von Görlitz Bezug; s. dazu auch Richter, Erbfolgestreit S. 37ff., und Miller, Jakob S. 98 mit Anm. 124, sowie das bei Würth-Paquet/van Werveke, Archives de Clervaux S. 179f. n. 901 abgedruckte Schriftstück. Das dort mit nonas augusti wiedergegebene Datum dürfte höchstwahrscheinlich in 9. August zu verbessern sein, da an diesem Tag weitere das Herzogtum Luxemburg betreffende kgl. Verfügungen ergingen, siehe H. 9 n. 43, n. 44, n. 45. Lit.: RTA 16 S. 624f. Anm. 6; Heimann, Zwischen Böhmen und Burgund, hier bes. S. 113f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 9 n. 42, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-08-09_3_0_13_9_0_12579_42
(Abgerufen am 26.04.2019).