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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 8

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K. F. teilt Bürgermeistern und Rat der Stadt Wetzlar mit, daß er die Propstei (des Marienstifts) Wetzlar aufgrund des ihm zustehenden Präsentationsrechts nach dem Tod des bisherigen Inhabers We(t)sel Duster1dem päpstl. Protonotar Georg (von) (Jorig) Schönberg, seinem Rat und gevatter, verliehen habe, und gebietet ihnen, diesem Hilfe, Förderung und Beistand zukommen zu lassen.

Originaldatierung:
Am sechsundzweinzigisten tag des mones decembris.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. - KVv: Probst zu Breßburg (oberer Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im StadtA Wetzlar (Sign. Urkunden, Kasten 92 sub dat.), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt. (stark beschädigt).

Anmerkungen

  1. 1Ein Propst dieses Namens ist bisher nicht bekannt. Er kann nur sehr kurze Zeit amtiert haben, denn der seit 1445 amtierende Propst Dr. Peter Knorr leistete nach der 1468 Oktober 1 unter entsprechenden Auflagen erfolgten Verleihung der Propstei zu Ansbach durch Papst Paul II. wohl erst im Laufe des Jahres 1469 Verzicht auf die Wetzlarer Pfründe. Vgl. Kist, J., Dr. Peter Knorr aus Kulmbach, ein geistlicher Diplomat des 15. Jahrhunderts, in: Ber. Hist. Ver. Bamberg 92 (1952/53), S. 350-364 (bes. S. 353f.). Urkundliche Belege für den Verzicht fehlen bisher, der letzte bekannte Nachweis datiert von 1465 März 27, s. StadtA Wetzlar, Sign. Urkunden Kasten 86 sub dat.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 8 n. 294, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1469-12-26_2_0_13_8_0_12302_294
(Abgerufen am 20.01.2021).