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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 8

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K. F. lädt Hans von Kronberg aufgrund einer Appellation Gf. Kunos von Solms gegen etliche von Pfgf. Friedrich bei Rhein und dessen Räten ergangene Urteile1 auf den 45. Tag nach Erhalt dieses Briefs bzw. auf den ersten darauf folgenden Gerichtstag peremptorisch zu rechtlicher Verantwortung vor sich und weist ihn darauf hin, daß auch im Falle seiner Abwesenheit verhandelt werden wird.

Originaldatierung:
Am dritten tag des monads November.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. - KVv: Comiti d(e) Solms (oberer Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im Hess. StA Darmstadt (Sign. B 9 n. 660), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt (stark beschädigt).

Reg.: Battenberg, Solmser Urkunden n. 1547.

Anmerkungen

  1. 1Die 1466 April 11 erfolgte Appellation (Battenberg, Solmser Urkunden n. 1535) bezog sich unmittelbar auf das pfgfl. Urteil von 1466 März 13 (ebd. n. 1534). Die Streitigkeiten um das Erbe Franks d. Ä. von Kronberg begannen indes bereits kurz nach dessen Tod 1461. Einen gütlichen Einungsversuch nahm bereits 1463 Juni 21 Gf. Otto von Solms vor (ebd. n. 1471). Eine Einigung fand schließlich nicht vor dem Kammergericht sondern wiederum vor Pfgf. Friedrich statt, vgl. die beiden Urteile von 1467 Januar 12 und Oktober 2 (ebd. n. 1551 u. 1565). Den Stücken ist nicht zu entnehmen, ob eine kommissarische Beauftragung des Pfgf. durch den Kaiser erfolgte.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 8 n. 238, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1466-11-03_1_0_13_8_0_12246_238
(Abgerufen am 03.06.2020).