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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 7

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K. F. verleiht Bürgermeistern, Schöffen, Rat und Gemeinde der Stadt Neuss für die ihm, dem Stift Köln und gemeiner deutzscher nacion gegen Hz. (Karl) von Burgund geleisteten Dienste, ihre ritterliche Tat und ihr Blutvergießen auf ewige Zeit das Recht, dann, wenn es ihnen nützlich erscheint, in ihrer Stadt gulden und silbern muntz, nemblich rheinische gulden, stoßer, weißpfenning und von einem weißpfenning ab allerley klein muntz biß auff ein halb morichen unter dem Wappen ihrer Stadt zu schlagen und daraus alle Vorteile zu ziehen, wie sie andere Münzherren haben. Die Münzen seien aber auf Grad und Korn der Münzen der rheinischen Kff. auszubringen. K. F. gebietet daher allen Reichsuntertanen die Beachtung dieses Münzprivilegs bei Strafe seiner und des Reiches schweren Ungnade und von 50 Mark Gold, zahlbar je zur Hälfte an die ksl. Kammer und an die von Neuss.

Originaldatierung:
Ahm sambstagh nach s(an)t Aegidien tagh (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. Joan(nes) Waldner prothonotarius (nach Kop.). - KVv: (Rta) Lucas Snitzer (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im HASt Köln (Sign. Bestand 1001, Alfter, n. 1, S. 152-154) (18. Jh.).

Druck: Lau, Neuss, S. 153-154, n. 105.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 7 n. 503, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1475-09-02_1_0_13_7_0_11669_503
(Abgerufen am 26.02.2021).